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Pädagogisches Konzept

Die Grundschule „Auguste“ arbeitet seit 1999 nach einem eigenen pädagogischen Konzept, welches sich an den sächsischen Lehrplan anlehnt.
In ihren Bildungs- und Erziehungszielen sowie ihren wesentlichen Lehrgegenständen orientiert sich die Schule an den im Freistaat Sachsen vorhandenen oder vorgesehenen öffentlichen Schulen.
Die „Auguste“ ist eine Grundschule mit integriertem Vorschulbereich. Träger ist der Verein Schulen für gemeinschaftliches Lernen e. V. In der „Auguste“ lernen derzeit 45 Kinder zwischen 5 und 10 Jahren gemeinsam in altersgemischten Gruppen von maximal 16 Kindern. Zahlreiche Voranmeldungen und Wartelisten zeugen von der erfolgreichen Umsetzung des Konzepts und übersteigen das Platzangebot der Schule.


Pädagogisches Anliegen

Pädagogische und konzeptionelle Schwerpunkte
Schulvorbereitende Kindergartengruppe
Wochenstruktur
Benotungen
Die fünf Grundregeln der „Auguste“
Feste Einrichtungen und Bräuche
Elternarbeit
Was ist bei uns anders?


Pädagogisches Anliegen der Schulen für gemeinschaftliches Lernen e. V., Grundschule „Auguste“

Die „Auguste“ sucht Berührungspunkte mit reformpädagogischen Modellen von Freinet und Montessori und orientiert sich an Erkenntnissen der modernen Entwicklungspsychologie.
Die Ausrichtung auf ein bestimmtes pädagogisches Modell würde jedoch dem Anspruch des Begleitens und Förderns eines jeden Kindes als individuelle Persönlichkeit entgegenstehen.
Das lehrpädagogische Konzept ist also kein starres Gebilde, sondern wird geformt von der Dynamik der Kindergruppe und des Teams bzw. zwischen diesen. Somit wird ein lebendiges, aktives, handlungsorientiertes Lernen ermöglicht. Das Team macht sich zur Aufgabe, als Vermittler zwischen der Individualität eines jeden Kindes und den gesellschaftlichen Normen und Anforderungen zu agieren.
In der „Auguste“ sollen die Kinder nicht nur Lesen, Schreiben und Rechnen, sondern vor allem das Lernen lernen.
Die Umsetzung dieses Ziels beginnt schon mit dem Leselehrgang „Lesen durch Schreiben“ von Jürgen Reichen, wo es um mehr als nur um Lesenlernen geht. Der handelnde Umgang mit der Schrift, die Hinführung zur Einsicht in die Funktion der Buchstaben und die Arbeitsmaterialien ermöglichen es dem Kind, den Lernprozess auf seine Weise und in einer von ihm bestimmten Zeitspanne zu bewältigen.
Die Besonderheit dieses Lehrganges liegt aber nicht nur darin, dass man anstatt vom Lesen vom Schreiben ausgeht, sondern in der anderen Art des Lernens. „Durch Schreiben“ kann das Kind nämlich selbstgesteuert Lesen lernen. Und selbstgesteuertes Lernen ist am besten im Werkstattunterricht zu verwirklichen. Aus diesem Grund arbeiten wir in der „Auguste“ schwerpunktmäßig in Lernwerkstätten.
Das Lernen zu lernen ist ein wichtiges Ziel der Lernzeiten an der Grundschule „Auguste“. Es geht also nicht nur darum, vorgegebene Lehrstoffe und Inhalte zu vermitteln. An unserer Schule werden die Kinder dazu ermutigt und systematisch befähigt, auf Fragen und Ideen zunehmend selbstständig Antworten zu finden. Dadurch entwickeln sie Motive und Verantwortung für ihr eigenes Lernverhalten.
Durch solches Herangehen lassen sich die Lerninhalte nicht nach Unterrichtsfächern unterteilen. Trotzdem versuchen wir bestimmte Schwerpunkte zu setzen.
Alle Aktivitäten gehen über die Sinne, sind an das Tun gebunden und prägen sich so ein. Das Kind gelangt über das Greifen zum Begreifen. Das äußere Tun hat somit innere Aktivitäten zur Folge.
Da jedes Kind von Natur aus Lust am Entdecken hat, spielt der naturwissenschaftliche neben dem musischen Bereich an unserer Schule eine wichtige Rolle.
Eine weitere Besonderheit liegt darin, dass es keine starre Ordnung gibt, sondern die Kinder entsprechend ihres ganz individuellen Entwicklungsstandes und ihrer Fähigkeiten von „Vorschulkindern“ zu „ Schulkindern“ werden und später auch von einer Gruppe in die andere wechseln.
Nach Abschluss der 4. Klasse sollten die Schüler in der Lage sein, mit Hilfe ihrer Selbstständigkeit und des bisher Gelernten die neuen Bildungswege zu bewältigen.

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Pädagogische und konzeptionelle Schwerpunkte

Folgende Ideen der Reformpädagogen verfolgen wir:

Montessori-Pädagogik:
„Hilf mir es selbst zu tun!“
Ihre Pädagogik orientiert sich unmittelbar am Kind mit seinen Bedürfnissen nach spontaner Aktivität, Selbstbestimmung und dem Streben nach Unabhängigwerden vom Erwachsenen.

Vorbereitete Umgebung
Die vorbereitete Umgebung ist Lebens-, Lern- und Entwicklungsraum, der den Bedürfnissen des Kindes angepasst ist. Es geht dabei um die Bereitstellung von Entwicklungsmaterial. Kulturspezifische Lernmaterialien für Sprache, Mathematik und alle anderen Bereiche gehören dazu. Auch Materialien für Sinne und Bewegung sind wichtig.

Freie Wahl
„Freie Wahl bedeutet nicht Freiheit wovon, sondern Freiheit wozu.“ Das Kind entscheidet sich für den Zeitpunkt einer Arbeit, für deren Dauer, es bestimmt die Anzahl der Wiederholung, wählt seinen Arbeitsplatz und eventuelle Partner selbst aus. Die Freiheit des einzelnen hört da auf, wo die Freiheit der anderen beeinträchtigt wird. „Das Kind hat seine Freiheit erlangt, wenn es Herr und Meister seiner selbst ist.“

Selbstständigkeit durch Selbsttätigkeit
Selbsttätigkeit und Bewegung unterstützen das Streben das Kindes nach Unabhängigkeit und eigenem Willen. Die Freiheit des Kindes, seinem Bewegungsdrang nachzugeben, muss nicht mit Lärm und Chaos verbunden sein, sondern die Kinder, die sich einer freien Arbeit zuwenden und diese selbstständig durchführen, sind zu ruhiger Aktivität, Sammlung und Konzentration fähig.

Indirekte Erziehung
Der Umgang mit Material, das auch Interessen und Begabungen jedes einzelnen Schülers berücksichtigt, ist die Voraussetzung für dauerhafte Lernfreude. Die Möglichkeit der intensiven und langanhaltenden Beschäftigung mit einem Lerngegenstand, die beliebige Wiederholung einer Übung gibt dem Kind Sicherheit und Vertrauen in die eigene Leistung und unterstützt es auf seinem Weg, selbstbestimmend und entscheidungsfreudiger zu werden. Durch die selbsttätige Auseinandersetzung mit Sachverhalten und Problemen wird es selbstständig. Die Materialien und die vorbereitete Umgebung wecken die Wertschätzung für alle Dinge und weiten den Blick für das Schöne.

Freinet-Pädagogik:
Freinets pädagogische Überlegungen und Konzepte bilden den Rahmen für eine stärkere aktive Einbeziehung des Kindes in den schulischen Ablauf. Vor allem die Verbindung von Kopf- und Handarbeit, die Besprechung gemeinsamer Vorhaben und Projekte, sowie die praktische Arbeit beim Lernen bilden Leitlinien Freinets, die in der Freien Schule „Auguste“ umgesetzt werden.

Freier Ausdruck- freier Text
„Der freie Ausdruck bewirkt, dass sich in der Klasse ein Klima entwickelt, in dem Freiheit und Vertrauen vorherrschen“. Statt Vorgegebenem hat Spontaneität Vorrang. Aus den natürlichen Anregungen, die jedes Kind in seiner Umwelt erfährt, entsteht der freie Text. Dieser gibt als Bericht wieder, wie diese Umwelteindrücke wirklich waren und wie sie das Kind anregten. Dadurch verlängert sich die Dauer der Eindrücke bis hin zum Wissen und weiter zur menschlichen Erfahrung, an der das Kind durch die unmittelbare Sicherheit seiner Information hohen Anteil hat. Die dabei entstehende Sensibilisierung und Förderung der Wahrnehmung ist eine der wesentlichen Grundlagen für die tatsächliche psychologische Entwicklung des Kindes.
Aktive Umwelterfahrung und deren Umsetzung tragen maßgeblich dazu bei.

Arbeitsmittel Druckerei
Ursprünglich von Freinet als Mittel und Werkzeug für die pädagogische Praxis angedacht, das die Freiheit des Ausdrucks und die Aktivität des Kindes fördern soll, wird die Druckerei heute in der Auguste ersetzt durch ein geführtes und zugleich experimentelles Arbeiten am Computer.

Weg mit den Lehrbüchern?- stattdessen Ganzheitsmethode
Lehrbücher sind eine spezifische Erfindung der traditionellen Schule, deren Gebrauch den Unterrichtsrahmen nicht überschritten hat. Freinets Ansatz besteht in einem Erlernen nach der Ganzheitsmethode, d.h. mittels individuell angepasster und vorgefertigter Materialien, die das Kind unmittelbar mit all seinen Sinnen ansprechen. Nicht nur visuelles Erfahren, sondern eben auch das haptische eigene Gestalten seiner Lehrmittel (z.B. Stempeln der Buchstaben, Ausschneiden und Aufkleben, Illustrationen) eröffnet dem Kind die Möglichkeiten, die Form und Verbindung der Wörter und Sätze aufzunehmen. Die individuelle Beschäftigung des Kindes hat dabei eindeutig Vorrang. Nicht Anstrengung und gemeinschaftliche Konzentration auf einen Text der Schüler, sondern die Freude und der Wunsch zu lesen, bilden die Voraussetzung für die selbstständige Form des Erlernens.

Keine Unterrichtsstunden mehr? - gemeinschaftliches Planen
Überzeugt davon, dass Moralpredigten und Erklärungen allein unnütz sind, fordert Freinet die Aufhebung der starren Struktur der Unterrichtseinheiten, die sich häufig zum Nachteil der Initiative und der Interessen der Schüler auswirkt. Die in der traditionellen Form ebenfalls implizierte Methode der Kontrolle (auch durch Tests) durch den Lehrer wird aufgegeben und ersetzt durch den Ansatz, dass die Kinder nur noch in schwierigen Fällen beim Lehrer Hilfe suchen.
Gleichwohl unterstützen in der Praxis gemeinsam gestaltete wöchentliche Arbeitspläne die schulische Organisation, indem z.B. die Arbeit des Kindes während einer Woche geregelt wird und mithilfe derer das schulische Lernverhalten und das soziale Verhalten in der Gemeinschaft eine Art Persönlichkeitsprofil ergeben. Dadurch werden in zunehmendem Maße Kulturinhalte und -elemente der Gesellschaft berücksichtigt, die im besonderen das soziale Verhalten und die Lebensweise des Menschen beeinflussen und die mittels herkömmlicher „technischer“ Kontrolle kaum erfasst werden.

Eine demokratische Gesellschaft erfordert einen demokratischen Unterricht. Unterricht allein stellt nur einen Aspekt der Erziehung dar, die insgesamt beweglich und in ihrer Form anpassungsfähig sein muss. Schließlich muss Erziehung und damit auch die Schule eine Doppelrolle erfüllen: einerseits die Förderung des Individuums, andererseits die Vermittlung der gemeinsamen Grundlagen an Kenntnissen und Idealen als wesentliche Basis der zukünftigen Entwicklung. Freinet-Ansätze geben der Arbeit an unserer Grundschule die Möglichkeit, diesen Herausforderungen so gut wie möglich gerecht zu werden.

Wir stützen uns in unserer Arbeit nicht nur auf eine pädagogische Erfahrung, sondern setzen auf Vielfalt, da wir der Meinung sind, nur so können wir alle Kinder erreichen; denn jedes Kind ist anders und braucht andere Möglichkeiten und Voraussetzungen, um sich optimal entwickeln zu können.

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Schulvorbereitende Kindergartengruppe an der „Auguste“

Kinder durchlaufen ihre Entwicklung in rasantem Tempo. Innerhalb kürzester Zeit werden lebenswichtige Dinge wie soziale Bindungsfähigkeit, Sprache und motorische Fähigkeiten erlernt. Der Antrieb für diese schwierigen Aufgaben liegt ganz allein beim Kind und seiner inneren Motivation. Aus dem Drang heraus, Neues auszuprobieren und kennenzulernen, sein Tätigkeitsfeld zu erweitern, „lernt“ es mit großer Begeisterung und ganz spielerisch. Es soll nicht dadurch gehemmt werden, dass Kinder auf den obligatorischen Schulanfang warten müssen, ehe sie beispielsweise Lesen lernen dürfen. Um diesem Bedürfnis gerecht zu werden, besteht in der „Auguste“ die Möglichkeit, Kinder ab 5 Jahre in einer Kindergruppe aufzunehmen.
Kinder in diesem Alter sind enorm aufnahmefähig und haben oft ein reges Interesse an Lerninhalten, die über das Angebot, welches ein Kindergarten leisten kann, z.T. erheblich hinausgehen. Die „Auguste“ bietet ihnen die Chance eines fließenden Hinübergleitens in die Schulzeit. Der Wechsel vom Vorschul- zum Schulbereich orientiert sich am Kind und seinem Entwicklungsstand und nicht an starren Vorschriften, wie beispielsweise dem Einschulungsalter und dem offiziellen Schulbeginn im August/September.
Kinder im Alter von 5 und 6 Jahren zu betreuen, bedeutet auch ganz besonders auf deren spezielle Bedürfnisse einzugehen. Entsprechende Voraussetzungen sind in der „Auguste“ vorhanden oder werden je nach Bedarf geschaffen.
Grundsätzlich gibt es einen eigenen Raum für die jüngeren Kinder, dessen Einrichtung ihren Bedürfnissen angepasst ist. Den besonderen Bedürfnissen, wie z.B. Ruhe und verlängerte Freispielphasen wird Rechnung getragen.
Die schulvorbereitende Kindergartengruppe hat das Ziel, die Kinder mit großer Eigenaktivität und Konzentrationsfähigkeit auszustatten. Wir wollen dies erreichen, indem die Kindergartenkinder in den Lernwerkstätten, Kursen, Angeboten und dem Spielen vielfältige Möglichkeiten haben, ihr Wissen und ihre Fähigkeiten zu erweitern. Das Spielen unterstützt u.a. die Kreativität, beinhaltet Problemlösungen, fördert soziales Verhalten, erweitert den Wortschatz und verbessert die Motorik.
In den Lernwerkstätten, Kursen und Angeboten werden:

• Sprachentwicklung gefördert,
• Laute und Buchstaben gelernt,
• mathematische Spiele genutzt, Zahlen, Mengen, Formen, Lagebeziehungen geübt,
• die Sinne (Hören, Sehen, Riechen, Tasten, Fühlen) trainiert,
• naturwissenschaftliche Aktivitäten in Projekten und Experimenten ausprobiert,
• geschichtliche Aktivitäten im Umfeld des Kindes untersucht,
• künstlerische und handwerkliche Arbeiten angefertigt.

Die vorbereitete Umgebung hilft den Kindern nicht nur Ordnung zu halten, sondern sich vor allem selbstständig und unabhängig vom Erwachsenen zu bewegen und sich selbst auszuprobieren.
Die Übungen des täglichen Lebens im Tagesablauf sind Übungen für den motorischen Bereich, für die eigene Person und für die Gemeinschaft.
Bei der Arbeit mit den jüngeren Kindern wird ganz besonders darauf geachtet, dass alle Sinne in den Lernprozess einbezogen werden. Oftmals können sie von älteren Kindern angeleitet werden. So wird im Umgang mit den Kindern der Gruppe und allen anderen Kindern soziales Verhalten geübt. Allmählich lernen die Kinder die Grundregeln der Schule kennen und können sich an ihnen orientieren. Aber auch mit ihren Rechten werden sie vertraut, lernen sie durchzusetzen und bedienen sich dazu der entsprechenden Einrichtungen der Schule.

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Stundentafel und Wochenstruktur

Offener Anfang
Die Auguste öffnet jeden Morgen um 7.00 Uhr. Bis zum Morgenkreis kann sich jedes Kind selbstständig oder in Gruppen beschäftigen.

Morgenkreis
Der gemeinsame Tag beginnt in allen Gruppen um 8.30 Uhr mit dem Morgenkreis.
Er wird im wöchentlichen Wechsel von einem Kind geleitet.
Am Ende des Morgenkreises wird vom Morgenkreischef der Tagesplan vorgelesen. Anhand des Planes wird mit den Kindern besprochen, welche Aktivitäten und Angebote für diesen Tag gelten.

1. Lernzeit - Lernwerkstatt
An den Morgenkreis schließt sich die erste Lernzeit, die Lernwerkstatt an. In ihr greifen die Lernbereiche Sprache, Mathematik und Sachkunde ineinander. Die Lernwerkstatt gehört zu jenen Arbeitsformen, in der selbstgesteuertes Lernen am besten verwirklicht werden kann. Das Kind wird individuell gefördert, baut Selbstvertrauen auf, entwickelt Eigenständigkeit und sein Verantwortungsbewusstsein wird gestärkt.

Lernwerkstatt - Was ist das?
Die Lernwerkstatt gibt dem einzelnen Kind die Möglichkeit, sich individuell mit einem Thema auseinanderzusetzen. Das Kind erhält einen großen Freiraum innerhalb eines Themenkreises oder Übungsschwerpunktes, aus dem es auswählen darf, was es bearbeiten und lernen will. Für das Kind wirkt die Tatsache, dass es selbst auswählt, motivierend und steigert seine Lernleistung.

Woraus besteht eine Lernwerkstatt und welche Ansprüche hat sie an die Arbeitsaufträge?
Sie besteht aus
- verschiedenen Arbeitsaufträgen für Kinder
- dem Material, das zum Lösen der Arbeitsaufträge benötigt wird

Die Aufträge
• sind so zusammengestellt, dass die Reihenfolge beim Lösen unwesentlich ist
• müssen nicht alle ausgeführt werden
• haben einen unterschiedlichen Schwierigkeitsgrad
• müssen abwechslungsreiches und lustvolles Lernen ermöglichen
• müssen übersichtlich und präzise formuliert sein
Pädagogische Ansprüche an die Lernwerkstatt
1. SOZIALES MITEINANDER
Um das soziale Miteinander der Kinder zu fördern ist es wichtig, dass jede Lernwerkstatt Arbeitsaufträge enthält, die in Partner- oder Gruppenarbeit gelöst werden. Die Kinder haben auch die Möglichkeit, sich gegenseitig zu helfen.

2. HANDELNDES TÄTIGSEIN
Sehr wichtig für die Kinder ist das handelnde Tätigsein. Es hilft ihnen zum Beispiel schwierige Sachverhalte besser zu verstehen und sie sich einzuprägen. Aus diesem Grund sollten vielfältige Materialien bereitliegen.

3. ENTSCHEIDUNGS-FREIRAUM
In diesem offenen Rahmen (Lernwerkstatt) lernen die Kinder Entscheidungen zu treffen, selbsttätig und selbstständig zu arbeiten. Dieses Arbeiten steigert bei den Kindern das Selbstwertgefühl und sie lernen Verantwortung für ihre Arbeit zu übernehmen.

Sogenannte Pausen
Zwischen den Lernzeiten gibt es Pausen. Ihr Beginn wird flexibel gehandhabt und richtet sich nach dem jeweiligen gruppeninternen Arbeitsrhythmus, zum Beispiel nach der individuellen Leistungskurve der Kinder. In den Pausen können die Kinder machen, wozu sie Lust haben. Durch dieses freie Spielen lernen die Kinder Kontakte zu knüpfen, Konflikte auszutragen und sich auf verschiedene Partner einzustellen. Dem Ruhebedürfnis der jüngeren Kinder wird in den Pausen besondere Beachtung geschenkt.
Die erste Pause endet mit dem Beginn der zweiten Lernzeit.

2. Lernzeit - Kurse/Freiarbeit
In der 2. Lernzeit finden täglich unterschiedliche Kurse, wie die Geschichtenwerkstatt, der Englischkurs, der Rechtschreib-/Grammatikkurs, der Schreibschriftkurs, der PC-Kurs, der Einmaleinskurs, der Ethikkurs, der Musikkurs, Experimentierkurse (Physik, Chemie) sowie Freiarbeit, statt. Diese Kurse können ähnlich der Lernwerkstatt aufgebaut werden.

3. Lernzeit
In der dritten Lernzeit (Nachmittag) nehmen die Kinder neben verbindlichen Kursen an kreativen, praktischen, musischen und sportlichen Angebote wahr. Dazu gehören u.a. die Holzwerkstatt, der Kunst- und Bastelkurs, Instrumentalkurse und der Koch- und Backkurs.


Offener Abschluss
Nach der gemeinsamen Vesper um 15 Uhr klingt der Tag mit freiem Spiel aus. Die Spätbetreuung kann bis 17 Uhr in Anspruch genommen werden.

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Benotungen

Grundlage, um den Entwicklungs- und Wissensstand eines Kindes beurteilen zu können, sind die Beobachtungen seines Arbeits- und Sozialverhaltens und seiner Arbeitsergebnisse im Schulalltag. Der Lehrer arbeitet mit den Kindern darauf hin, dass sie ihre eigenen Leistungen selbstständig einschätzen lernen und sich realistische Ziele stecken können.
Deshalb wird mit dem Kind in den wöchentlichen Aussprachen und Auswertungen über sein Verhalten und seine Leistung gesprochen und neue Zielstellungen erarbeitet.
In Tests und Präsentationen wie Ausstellungen, Theatervorführungen, Vorträge und andere Formen können die Schüler das Gelernte zeigen. Auch kleine Anerkennungen und Diplome unterstützen die Freude am Lernen. Diese erbrachten Leistungen, werden schriftlich festgehalten und in der Schule aufbewahrt. So erhalten die Eltern wöchentlich und in regelmäßigen Elterngesprächen Rückmeldung über ihr Kind.
Zweimal im Schuljahr erhalten die Kinder und Eltern eine ausführliche schriftliche Einschätzung über den Entwicklungs- und Leistungsstand des Kindes sowie eine Übersicht über die Projekte oder Themen und Inhalte des vergangenen Schulhalbjahres. Kinder, die die Bildungsempfehlung anstreben, werden ab Klasse 4 nach der Verordnung des Sächsischen Staatsministeriums für Kultus über Grundschulen im Freistaat Sachsen, Amtsblatt des Sächsischen Staatsministeriums für Kultus Nr. 18/1994 bewertet.

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Die fünf Grundregeln der „Auguste“

Entscheidungen zu treffen, deren Folgen auszuloten und im Umgang miteinander fair sowie einander achtend zu sein, das müssen Kinder täglich neu erproben und über einen längeren Zeitraum erst erlernen.
Dass wir LehrerInnen dabei sooft es geht, d. h. solange die Kinder entsprechend ihres Auffassungsvermögens nicht überfordert werden, „lediglich“ zur Seite stehen, aber nur selten vorgeben, wie etwas zu sein hat, ist eine soziale Struktur, die vielen Kindern und einigen Eltern ungewohnt ist.
Selbstregulierung in einer Kindergruppe ist ein Ideal, das aber nicht naturgegeben funktioniert, sondern erlernt werden muss. Damit sich Kinder in den täglichen neuen Situationen und Problemen zurechtfinden können, damit sie Schritt für Schritt lernen, Zusammenhänge, Ursachen und Wirkungen zu erkennen, brauchen sie ein stabiles Gerüst, an dem sie sich festhalten und orientieren können. Dieses Gerüst bilden transparente und für Kinder verständliche Grundregeln.

Die 5 Grundregeln, die für alle in unserer Schule gelten, sind:

  1. Stopp-Regel
    (Mit dem Wort Stopp signalisiert das Kind dem anderen Kind: das tut mir weh, das verletzt mich.)
  2. Was ein anderer hat, darf ich ihm nicht wegnehmen.
  3. Wenn ich mitmachen will, muss ich fragen.
  4. Was ich genommen habe, lege ich wieder an seinen Platz zurück.
  5. Wenn ich aus der Gruppe weggehe, melde ich mich ab


.
Fast alle Konflikte und Fragestellungen lassen sich auf diese Grundregeln zurückführen. Gemeinsam mit den ratsuchenden Kindern versuchen wir, das Problem durchschaubar zu machen. Die selbstständige Orientierung an den Grundregeln wird so zur Selbstverständlichkeit. Eine unmittelbare Vermittlung eines Erwachsenen wird somit nach und nach überflüssig.
Die Grundregeln wurden vom Team festgelegt, haben aber neben den dargelegten Überlegungen auch jahrelange Beobachtungen und Erfahrungen an unserer Schule zur Grundlage. Sie sollen undurchschaubare Regeln und Sonderregeln verhindern und Durchlässigkeit für die Kinder, Eltern und natürlich auch für die Bezugspersonen anstreben.
Spezielle, oft raum- und situationsbezogene Regeln werden von der Schulversammlung beschlossen. Bei Bedarf werden sie wieder abgeschafft.

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Feste Einrichtungen und Bräuche

Zu den festen Einrichtungen an unserer Schule gehören neben dem Morgenkreis die Schulversammlung, Ausflüge, Exkursionen, Projekttage und –wochen, Schulfahrten und Feste.

Die Schulversammlung ist das Selbstverwaltungsorgan der Kinder an unserer Schule. Sie findet einmal wöchentlich statt. Nur hier können gemeinsam neue Regeln aufgestellt und bindende Beschlüsse gefasst werden. Auch Eltern haben die Möglichkeit, die Ereignisse an der Schule mit zu verfolgen, Vorschläge, Lob oder Kritik an bestimmten Regelungen einzubringen und sich so an den Prozessen innerhalb der Schule zu beteiligen.
Die Schulversammlung wird von einem Kind der älteren Gruppe geleitet. Besprochen werden die nächsten Ausflüge, Regeln und Projekte, Konflikte angesprochen, Vorschläge und Ideen vorgetragen.
Die pädagogischen Mitarbeiter diskutieren als einfache Mitglieder der Schulversammlung mit und verfügen ebenfalls über ein einfaches Stimmrecht. Sie haben darauf zu achten, dass Entscheidungen nicht zu Lasten einzelner oder von Minderheiten gehen.
Nur im Ausnahmefall dürfen die Mitarbeiter von einem Vetorecht Gebrauch machen.

Ausflüge und Exkursionen sind fester Bestandteil des Schulalltages. Sie finden in regelmäßigen Abständen statt und machen die Kinder mit ihrer Umgebung, interessanten Stätten und Ausstellungen vertraut. Die Ausflugsziele und Exkursionen werden durch Interessen und Wünsche der Kinder oder durch laufende Projekte bestimmt.

Die Projekttage/-wochen haben dabei das Ziel, eigene Handlungskompetenzen zu entwickeln. Die Kinder lernen nicht nur mit vorbereitetem Material zu arbeiten, sondern auch Handlungen hinsichtlich ihres Sinnes, ihrer Folgen und ihrer Verantwortung einzuschätzen. Aus „Versuch und Irrtum“ und aus überwundenen Hindernissen gewinnen Kinder starke Motivation und kreativen Anspruch für neue Ideen.
Von der gemeinsamen Auswahl eines Themas, über die Planung und Durchführung bis zur Präsentation, überall sind die Kinder Mit- bzw. Alleingestalter.

Die Schulfahrt findet mindestens einmal jährlich statt und hat das Ziel, die Gemeinschaft mehr zusammen zu führen und interessante Erlebnisse für alle zu schaffen.
Heimat- und sachkundliche Themen werden in Schullandheimaufenthalten bearbeitet und vertieft.

Feste sind Höhepunkte des Alltagslebens. Sie orientieren sich an den Jahreszeiten, dem Schuljahr und den Feiertagen. Anlässe für Feste können Projektpräsentationen, spontane Ausstellungen und Vorführungen sein.

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Elternarbeit

Gerade weil die Grundschule „Auguste“ 1994 von einer Elterninitiative ideell wie auch organisatorisch ins Leben gerufen wurde, ist Elternmitarbeit an dieser Schule erwünscht.
Zu Beginn jedes Schuljahres werden zwei bis drei Elternvertreter gewählt, die intensiv mit dem Team zusammen arbeiten.
Nach Bedarf findet das Elterncafe´ statt, d.h. es wird allen Eltern die Möglichkeit gegeben, sich zu treffen, sich auszutauschen, Probleme miteinander zu diskutieren, Arbeiten der Kinder zu betrachten usw. Die Organisation dieses Elterncafés obliegt den Eltern.

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Was ist bei uns anders?

Abweichungen der Lehr- und Erziehungsmethode, den Lehrstoffen und der schulischen Organisation bestehen:

  • Arbeiten in Lernwerkstätten und Kursen
  • Verstärktes fachübergreifendes Lernen
  • Soziales Lernen (Fragehaltung, Verantwortungsgefühl, Selbstständigkeit, Leistungsbereitschaft, Reflektion eigener Lernprozesse, Beweglichkeit im Denken und Handeln, Kommunikation, Zusammenarbeit, Verarbeitung von Misserfolgen, Integration)
  • Reformpädagogische Ansätze
  • Vermittlung der Leselehrmethode „Lesen durch Schreiben“
  • Lehrplaninhalte werden individuell auf das Kind zugeschnitten, jedoch innerhalb der vier Jahre erarbeitet
  • Die Lehrplaninhalte des Faches Heimatkunde/Sachunterricht werden in keiner starren Reihenfolge vermittelt (weitere Wünsche und Interessen der Kinder werden aufgegriffen und umgesetzt)
  • Andere Zeitaufteilung des Tages- und Wochenablaufs
  • Ganztägiges Lernen
  • Benotung erst ab Klasse 4
  • Schulversammlung
  • Kleine Gruppengröße
  • Altersgemischte Gruppen
  • Regelmäßiger Elternkontakt (Elterngespräch, Elternabend) sowie persönliche Rückmeldung zwischen Kind, Lehrer und Eltern
  • Monatliche Ausflüge und Exkursionen
  • Schulvorbereitende Kindergartengruppe
  • Freie Angebote
  • Die Erlangung der Schwimmfähigkeit wird durch die Eltern realisiert

Geschichtenwerkstatt
Kinder schreiben, um wichtige Lebenssituationen in einer geeigneten Form zu bewältigen:

  1. aus Langeweile, um sich zu unterhalten;
  2. um anderen eine Freude zu bereiten;
  3. um gelobt zu werden;
  4. um etwas Schönes zu gestalten, das bleibenden Wert hat und
  5. um etwas Belastendes loszuwerden.
Entscheidend ist, dass das Schreiben von innen kommt.
Aus diesem Grund ist das „Freie Schreiben“ in der Geschichtenwerkstatt ein wichtiger Themenschwerpunkt. Das „Freie Schreiben“ kann ein vom Kind allein gestalteter Prozess sein. Die Themenwahl ist nicht vorgegeben und lässt dem Kind mehr Entscheidungsfreiheit bezüglich der Durchführung, der Länge, des Inhalts, des Stils und der Form des Schreibens. Natürlich kann auch das „freie“ und ausschließlich aus Eigeninitiative entstehende Schreiben schnell an Grenzen stoßen. Deshalb wird das Kind auch beim Freischreiben von Anfang an nicht allein gelassen. Kommt es allein nicht mehr weiter, werden unterschiedliche Hilfen angeboten, die seinem Schreiben helfen.
In der Geschichtenwerkstatt lernen die Kinder mithilfe des „Freien Schreibens“, eigene Wünsche und Erlebnisse, Meinungen und Vorstellungen, Träume und Erfahrungen auszudrücken.

Rechtschreib-/Grammatikkurs
Durch den Leselehrgang „Lesen durch Schreiben“ beginnt bereits in Klasse 1 das „Freie Schreiben“. Dabei werden überhöhte orthographische Anforderungen an die Kinder zurückgestellt, denn die spontane Schreibfreude soll nicht beeinträchtigt werden. Später erkennen die Kinder von ganz allein, dass sie bestimmte Wörter - oft phonetisch unlogische - kaum noch erlesen können. Es wird für sie zunehmend wichtiger, richtig zu schreiben, denn der Leselehrgang hat sie erkennen lassen, dass das Schreiben ein echtes Kommunikationsmittel ist.
Diese Erkenntnis schafft eine günstige Voraussetzung für die Motivation der Kinder in puncto Rechtschreibung. So findet - im Interesse der Sprachentwicklung der Kinder - ab Klasse 2 der Rechtschreib-/Grammatikkurs statt. Schritt für Schritt erlernen sie die Regeln der Orthographie, die sie intensiv in vielfältigen, freudvollen und individuellen Übungen umsetzen.
Sprachlehre muss im Zusammenhang mit Sprache gesehen werden. Erst wenn das Kind lesen kann, wird es mit grammatischen Strukturen vertraut gemacht. Langsam werden die Schüler an eine spielerische und lebendige Analyse von Sprache (Arbeit am Wort, Arbeit am Satz) herangeführt, so dass sie allmählich bewusster und sicherer über sie verfügen.

Einmaleinskurs
Im Einmaleinskurs setzen sich die Kinder intensiv mit der Multiplikation und Division auseinander. Sie erlernen in ihrem individuellen Tempo und mit Hilfe verschiedener Materialien selbstständig die Einmaleinsreihen.

Englischkurs
Der Englischkurs zielt darauf, den Kindern ab Klasse 1 die Grundfertigkeiten - Hörverstehen, Sprechen, Lesen und Schreiben - in der englischen Sprache kindgemäß und spielerisch durch abwechslungsreiche Übungen, Chorsprechen, Spiele, Bastelaufgaben, Bewegungen und Wiederholungen zu vermitteln. Das Hauptgewicht liegt dabei im mündlichen Bereich. Die Kinder sollen die fremde Sprache verstehen und selbst anwenden können. Das Lesen und Schreiben hat im Lernprozess eher eine stützende Funktion, um Wörter und kurze Sätze wiederzuerkennen.

Computerkurs
Die Computer haben die Druckerei (von Freinet) abgelöst. Die Kinder sollen ab Klasse 1 die Werkzeuge und Programme des Computers kennenlernen, damit sie mit dem Malprogramm, den Lernprogrammen und der Textverarbeitung in anderen Kursen und Werkstätten ihre Arbeiten gestalten können. Dabei geht es nicht darum, alle Kinder in Computerexperten zu verwandeln, sondern vielmehr ihnen dieses Gerät als normales Arbeitsmittel begreiflich und nutzbar zu machen.

Freiarbeit
In der Freiarbeitszeit haben die Kinder die Möglichkeit, sich selbstständig und individuell mit Themen ihrer Wahl auseinanderzusetzen. Alle Materialien, die sie benötigen, sind in offenen Regalen untergebracht, frei zugänglich und nach Lernbereichen geordnet.

Wozu Freiarbeit?
In der Freiarbeit lernen die Kinder das Entscheiden und Auswählen. Voraussetzung ist beim Kind ein Interesse, ein Lernbedürfnis. Oft wird das Interesse durch die freie Wahl geweckt. Für die Kinder ist diese freie Wahl ein Weg zur Selbsterkenntnis, ein Weg zum Entdecken eigener Bedürfnisse und Fähigkeiten, sie offenbart Begabungen, zeigt dem Kind aber auch seine Schwächen. Dem Lehrer ermöglicht die Freiarbeit eine Beobachtung individueller Lernvoraussetzungen und Lernfortschritte.

Instrumentalkurs
Einmal in der Woche bietet die „Auguste“ verschiedene Instrumentalkurse an. Die Kurse finden in kleinen Gruppen statt. Nach einem Schnupperkurs entscheiden sich die Kinder für eine regelmäßige Teilnahme.

Experimentierkurs
Der naturwissenschaftliche Bereich wird in der „Auguste“ aufgebaut. Im Frühjahr 2002 wurde ein Projekt zu dem Thema „Naturwissenschaftliches Experimentieren und Forschen“ durchgeführt. Bei diesem Projekt zeigte sich die Begeisterung und das Verständnis auch der kleinsten Kinder für naturwissenschaftliche Phänomene und Arbeitsweisen. Auch aufgrund dieser Erfahrung initiierten wir einen Physikkurs in Zusammenarbeit mit dem Institut für Didaktik der Physik der Universität Leipzig, der seit Sommer 2002 regelmäßig für alle Kinder ab der Klasse eins läuft. Da auch Chemie wie alle anderen Naturwissenschaften ein spannendes und faszinierendes Feld ist, bieten wir auch einen Chemie-Experimentierkurs an.

Koch- und Backkurs
Die Kinder entdecken die Küche, indem sie einfache Rezepte zubereiten und den Umgang mit Lebensmitteln und einfachen Haushaltsgeräten erlernen. Weiterhin festigen sie den Umgang mit den Einheiten der Größe.

Holzwerkstatt
Die Kinder können in der Holzwerkstatt experimentieren, Neues erforschen, Erfahrungen sammeln und einen Teil ihrer Erfahrungswelt umsetzen. Sie erlernen handwerkliche Fähigkeiten im Umgang mit Holz und den verschiedenen Werkzeugen.

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