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»Konzept der Mittelschule Gohlis
Grundlegendes Fundament der Mittelschule sind Ganzheitlichkeit, Offenheit,
soziale Kompetenzen und Wissenschaftlichkeit. Die Mittelschule baut auf der Arbeit
der Grundschule auf, wo Kindern die grundlegenden Fähigkeiten im Lesen, Schreiben, Rechnen, sowie verschiedene Arbeitstechniken erlernt haben. Für ein Gelingen unserer Schule sind Interesse, Unterstützung und die Mitarbeit der Eltern notwendig.
Download des Konzeptes als PDF (36KB)
Download der Aufnahmekriterien als PDF
Ziele unserer pädagogischen Arbeit

Ziel unserer pädagogischen Arbeit ist, dass jeder Schüler einen Schulabschluss erwerben kann, um sich danach unabhängig für seinen weiteren Berufs- und Bildungsweg
entscheiden zu können.

Da die Mittelschule Gohlis genehmigt, aber nicht anerkannt ist, müssen alle Schulabgänger eine Schulfremdenprüfung ablegen. Auf diese Prüfung werden unsere Schüler vorbereitet. Es ist möglich einen Realschulabschluss, einen Hauptschulabschluss oder einen
Qualifizierten Hauptschulabschluss abzulegen.

Durch die verschiedenen Arbeitsweisen an der Mitteschule Gohlis entwickeln unsere Kinder und Jugendlichen Kompetenzen im Denken, Handeln, Reflektieren, Wissen und Wollen. Die Fähigkeit sich selbständig Wissen anzueignen ist ein wichtiges Ziel, um alle auf ein lebenslanges Lernen vorzubereiten und die Freude am Lernen zu erhalten, bzw. aufzubauen. Längst ist die Schule nicht mehr der Ort, der ausschließlich für das Lernen prädestiniert ist. Die mitgebrachten Fähigkeiten unserer Kinder und Jugendlichen werden in unserer Arbeit berücksichtigt und die Kinder und Jugendlichen so in ihrer Individualität gefördert.

In den Gruppen wird die Sozialkompetenz gefördert und geübt. Darunter verstehen wir Einfühlungsvermögen, Konfliktlösefähigkeit, Toleranz, Anpassungsfähigkeit, Sensibilität, Empathie und Offenheit.

In der großen Schulgemeinschaft haben die Vermittlung von Solidarverhalten und ein demokratisches Miteinander oberste Priorität.

Wir verstehen uns als Schule mit ökologischem Anspruch und vermitteln ein ökologisches und wirtschaftlich- ökonomisches Bewusstsein.


Inhalte
Unsere inhaltlichen Schwerpunkte orientieren sich zum einen an den Interessen unserer Schüler und Schülerinnen, zum anderen bilden die sächsischen Lehrpläne die Grundlage unserer pädagogischen Arbeit.

Die Schule gewährleistet, dass diese Inhalte bis zum Abschluss der 10. Gruppe vermittelt werden. Die Umsetzung erfolgt in den vielfältigen Lernformen fächerübergreifend, projekt- und praxisorientiert. In den letzten beiden Schuljahren findet eine gezielte Prüfungsorientierung statt.

Organisation der Schule

Schülermitverwaltung
Das Übertragen von Verantwortung und Mitarbeit an die Schüler hat eine sehr wichtige Funktion in unserer Schule. Deshalb wählen die Gruppen intern einen Schülervertreter/ Stellvertreter/In/Innen. Diese bilden dann die Schülervertretung. Gleichzeitig wählen die Schüler einen Vertrauenslehrer, der den Kontakt zur Schülervertretung hält und diese berät.
Die Schülervertretung hat das Recht Unterricht und Angebote zu begutachten, in die Teamsitzung Anträge einzubringen, die Schülerversammlung einzuberufen und die Schulfahrt maßgeblich mit vorzubereiten. Sie darf und kann den Schulalltag mitgestalten.


Selbstverwaltung
Die Verwaltung der Schule liegt in den Händen des gesamten Teams. Pädagogische Leitung und Geschäftsführung bilden die Schulleitung der Mittelschule Gohlis.

Alle Entscheidungen im pädagogischen Bereich finden basisdemokratisch statt.

Die Entscheidungsgewalten der Leitung werden vom Team festgelegt. Die Pädagogische Leitung wird vom pädagogischen Team gewählt und ist auf einen Zeitraum von zwei Jahren begrenzt.


Elternmitarbeit

Grundlage der Arbeit im Sinne unseres Konzepts ist die kontinuierliche Zusammenarbeit zwischen Eltern und Schule.

Die Eltern müssen hinter unserem Konzept stehen und es mittragen.

Die Eltern wählen einmal im Jahr in den Gruppen einen Elternvertreter/eine Elternvertreterin. Die Elternvertreterinnen aus den Gruppen bilden die Elternvertretung der Schule. Sie organisieren die Elternmitarbeit in pädagogischen und technischen Bereichen, die notwendigen Zuarbeiten dafür erhalten sie vom Team.

Die Mitarbeitsstunden der Eltern werden von der gemeinsamen Elternversammlung der Mittelschule festgelegt.


Methoden und Arbeitsweisen

Kurse
Kurse sind verbindliche Organisationsformen des Lernens. Sie finden zumeist in den Jahrgangsgruppen statt. In den Kursen werden Lerninhalte vermittelt, die einer relativ hohen und verlässlichen Kontinuität in der Bearbeitung bedürfen und nicht ohne weiteres aus den aktuellen Lebensumständen der Kinder und Jugendlichen herzuleiten sind. Hier können Kompetenzen und Kenntnisse erworben werden, die dann ein ganzheitliches Lernen ermöglichen. In den Kursen erfolgt ein differenziertes Arbeiten.

Die Arbeitsweisen in den Kursen sind verschieden, z.B. Gruppen- und Partnerarbeit, Werkstattarbeit, Freiarbeit und Frontalunterricht.

Folgende Fächer finden in Kursen statt: Deutsch, Mathematik, Englisch, Französisch und Profilunterricht, Sport, Naturkunde und Musik (in 5 und 6), Biologie(7-10), Physik(7-10), Chemie(7-10), Geschichte(7-10), Geographie (7-10) Gemeinschaftskunde(9/10).

Die Inhalte werden, je nach Kurs in unterschiedlichen Ausmaßen mit den Kindern und Jugendlichen besprochen und organisiert.


Jahres- und Facharbeiten
Im Jahrgang 7 und 8 beschäftigen sich die SchülerInnen mit einem selbst gewählten Thema in Form einer Jahresarbeit. Die Fertigstellung dieser Arbeit berechtigt die Jugendlichen sich um ihre Praktikumstellen zu bemühen. Die Arbeiten werden innerhalb der Gruppe präsentiert und ausgewertet.

Facharbeiten werden in jedem Halbjahr des Jahrgangs 9 und 10 angefertigt, sie dienen einer intensiven Prüfungsvorbereitung und werden durch Referate präsentiert. Facharbeiten werden benotet.


Angebote
Angebote ergänzen die Kurse und werden von den Bezugspersonen der Schule und anderen Erwachsenen begleitet. Bei der Auswahl der Angebote wird versucht, noch intensiver auf die Interessen der Kinder und Jugendlichen einzugehen.

Angebotszeiten sind Wahlpflichtzeiten, d.h. aus einer Vielzahl von Angeboten können Schüler selbst bestimmt wählen, verpflichten sich jedoch gleichzeitig, dieses Angebot mindestens einen Zyklus lang (8 Wochen = 6 Angebotszeiten) zu besuchen. Die Angebotszeiten können bei bedarf auch um einen weiteren Zyklus verlängert werden.

Es ist für jeden Schüler möglich, ein Angebot selbst zu gestalten. Dafür muss im Vorfeld ein Konzept erstellt werden.

Die Angebote sind sehr flexibel in ihrem Aufbau, so dass jedes Kind/Jugendlicher seine eigenen Ideen, Techniken und Ziele einbringen kann.

Ziel dieser Angebote soll sein:


  • Kreativität zu fördern
  • Sozialkompetenzen zu erwerben, da die Angebote jahrgangsübergreifend sind
  • Interessenentwicklung/Interessenverwirklichung
  • Wissen, Fertigkeiten/Fähigkeiten zu erwerben
  • Vorbereitung auf das Leben
  • Kursthemen zu ergänzen bzw. intensiver aufzugreifen
  • die ganzheitliche Entwicklung des Kindes/Jugendlichen zu fördern
  • besondere Fähigkeiten zu entwickeln

  • Die Auswahl der Angebote ist groß und ändert sich.

    Projekte

    Projekte sind ein fester Bestandteil des Lernens in der Mittelschule Gohlis. Sie bieten uns die Möglichkeit, ganzheitlich und mit vielen Ideen ganz individuelle Betätigungsfelder in einem Thema zu vereinigen. Alle Beteiligten sollen an den bearbeiteten Teilbereichen teilhaben können.
    Die Verantwortung für die Projekte liegt bei den Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen. Für das Projektthema werden Aufträge verteilt. Innerhalb der Projekte sollen sie einen festen Bestandteil bilden, auf dem die folgenden Arbeiten aufgebaut werden.
    Die Einschätzung erfolgt von der Gruppe gemeinsam. Am Ende der Projektwoche findet immer eine Projektpräsentation vor der versammelten Schule statt.


    Gruppenprojekte

    • Projekte finden im Wechsel mit dem Kurs- und Angebotssystem statt. Jede vierte Woche ist Projektwoche. Die Projekte finden in der Regel in den Jahrgangsgruppen gemeinsam mit der dazugehörigen Bezugsperson statt.
    • Die Themenwahl erfolgt jeweils in den Gruppen, sie findet am Beginn des Schuljahres in den Gruppen statt, kann jedoch nach Bedarf und Interessenlage intern geändert werden.
    • Die Inhalte werden von Gruppe und Bezugsperson gemeinsam abgestimmt und besprochen. Jede/r hat die Aufgabe sich mit den abgesprochenen Themen auseinanderzusetzen und am Gelingen des Projektes mitzuwirken.
    Schulprojekte
    • Zweimal im Jahr finden gemeinsame Projektwochen für die gesamte Schule statt. Im Vorfeld der gemeinsamen Projektwochen erfolgt eine Projektwahl, für die alle Kinder und Jugendlichen der Mittelschule Gohlis ihre Wunschthemen aufschreiben.
    • Nach der Durchsicht der Themen fassen die Schülersprecher die Ergebnisse zusammen und bereiten die Wahl für die gesamte Schule vor. Nach der Wahl werden die ersten 6 Themen bekannt gegeben, in einer gemeinsamen Projektwoche werden diese Themen dann bearbeitet.
    • In diesen Projekten arbeiten die Kinder und Jugendlichen der Gruppen 5-10 in gemischten Arbeitsgruppen zu den gewählten Themen. Die Inhalte werden in den Erstbesprechungen gemeinsam festgelegt, entsprechende Aufträge für die Vorbereitung verteilt und in den Folgebesprechungen für das Projekt genauer abgefragt.
    • Die Planung der Projektwoche erfolgt in der Projektgruppe. Die Bezugsperson ist fürdie gemeinsame Koordination verantwortlich. Sie hat die Aufgabe helfend und motivierend einzugreifen, sowie die benötigten Arbeitsmittel und Arbeitsräume mit den anderen Bezugspersonen abzustimmen.


    Praktikum
    Zielstellung
    Das Praktikum nimmt einen zentralen Platz im Lernangebot an unserer Schule ein.
    Mit den Praktika wollen wir ein Öffnen der Schule in das reale Wirtschaftsleben und damit Lebensnähe erreichen.
    Bei der Umsetzung von Aufgaben innerhalb der Praktikumsbetriebe können unsere Schüler die erworbenen Fähigkeiten, Fertigkeiten und ihr Wissen erproben und anwenden.
    Das Praktikum hat neben der Ermöglichung eines Einblicks in die Infrastruktur der Stadt und dem Kennen lernen verschiedener Wirtschaftsbereiche vor allem eine Berufsorientierende Funktion: Vorstellungen von für später in Frage kommenden Berufsfeldern werden an der Realität überprüft.
    Es fördert die Selbstständigkeit der Schüler und hilft beim Herausbilden und Festigen von Schlüsselqualifikationen.

    Zeitlicher Umfang und Inhalte:
    Gruppe Zeitraum Thema
    Gruppe 7 1x 1 Woche und 1x 2 Wochen Mensch und Natur
    Gruppe 8 2x 2 Wochen Handel, Handwerk, Kunst
    Gruppe 9 2x 2 Wochen Medien, Verwaltung
    Gruppe 10 1x 2 Wochen berufsorientiert

    Unter Zuhilfenahme von einer in zurückliegenden Jahren entwickelten Liste bewährter Praktikumsstellen suchen sich die Schüler die von ihnen gewünschte selbst aus und nehmen selbstständig Kontakt zum Arbeitgeber auf.
    Bei Zustandekommen einer Praktikumsvereinbarung wird ein von Eltern, Schule und Arbeitgeber unterschriebener Vertrag angefertigt, der vor Beginn des Praktikums in der Schule vorliegen muss.
    Über die Praktikumszeit muss von dem Schüler ein Bericht und vom Arbeitgeber eine abschließende Einschätzung verfasst werden. Die Praktikumszeit wird innerhalb der Gruppe ausgewertet und nachbereitet.


    Schulfahrt/ Reisen
    Einmal im Schuljahr begibt sich die gesamte Mittelschule mit allen Kindern, Jugendlichen und Bezugspersonen auf Reisen.
    Die Länge der Fahrt liegt zwischen 10- 12 Tagen. Ziel ist das gemeinsame Kennen lernen einer Region, der Austausch von Erlebnissen und die Förderung des Zusammenhaltes zwischen Erwachsenen und Kindern unserer Einrichtung.
    Die Schulfahrt erfordert eine sehr langfristige Vorbereitung, die Kinder und Jugendlichen, Eltern und Bezugspersonen sind dadurch gefordert mitzuplanen. Diese Reise wird durch einen zusätzlichen Elternbeitrag finanziert. Es sollte im Laufe des Schuljahres verschiedene Aktionen zur Finanzierung geben. Hier besteht eine große Möglichkeit für Eltern mitzuarbeiten.
    Das Programm für die Schulfahrt besteht aus einer Mischung von Unterricht/ Förderzeiten, Exkursionen, Projekten über mehrere Tage und Erlebnispädagogik/ Freizeit/ Sport.
    Nach Beendigung der Schulfahrt findet eine Präsentation statt.
    Zusätzlich sollten alle Gruppen mindestens einmal im Jahr eine Gruppenfahrt über 5 Tage organisieren. Die Entscheidung darüber trifft die Gruppe, die Eltern und die jeweilige Bezugsperson.
    Der 10. Jahrgang entscheidet Anfang des Schuljahres über eine Abschlussfahrt, die nach den Prüfungen stattfindet. Die Wünsche unserer Schulabgänger haben dabei Priorität.


    Stadtteilarbeit und offenere Treff
    Auch nach der eigentlichen Schulzeit ist es den Schülern möglich, ihre Freizeit in der Schule zu verbringen. Das Schülercafe, der Bandprobenraum, der Garten und die „Spielhalle“(Kicker, Tischtennis) bleiben bis 17.00 Uhr, nicht nur für Schüler unserer Schule geöffnet.
    Das Schülercafe bietet Raum für Gespräche, Spiele, Musikhören, Lesen und der Nutzung des Computer- /Internetbereiches.
    Im Bandprobenraum können Instrumente, wie Schlagzeug, Gitarre, E- Gitarre, Keyboard und verschiedene Percussioninstrumente genutzt werden.
    Wer gern in der Natur ist, kann sich gern in unseren Garten zurückziehen. Neben vielen versteckten grünen Ecken gibt es einen Basketballkorb, Graffitiwände, Großschach und eine Tischtennisplatte.
    An Tagen, an denen das Wetter ungemütlich ist, können die Spielaktivitäten in die Spielhalle verlegt werden.

    Einschätzungen und Bewertungen

    Unsere Bewertung basiert grundsätzlich auf den genannten Zielen der Mittelschule Gohlis.
    Wesentliche Schwerpunkte liegen deshalb bei der Einschätzung und Bewertung von sozialen Fähigkeiten, von Arbeitstechniken, von Lernbereitschaft sowie den Kenntnissen in den Kursen, Angeboten und Projekten.
    Dies wird von Erwachsenen und Mitschülern gleichermaßen getragen. Besonders in den Besprechungen und Gruppenzeiten findet ein stetiger Austausch statt. Hier erstellen die Schüler zweimal im Schuljahr schriftliche Meinungsblätter für jeden ihrer Mitschüler.
    Fachliche Leistungen werden in den Kursen in Form von mündlichen und schriftlichen Tests erfasst.
    Die Bewertung erfolgt in den Gruppen 5- 8 durch verbale Einschätzungen in Form von Halbjahres- und Jahresbriefen. Diese geben umfassend Auskunft über:

  • das Sozialverhalten innerhalb der Gruppe und Schule
  • das Arbeitsverhalten sowie die Leistungsbereitschaft in Kursen, Angeboten und Projekten
  • den Leistungs- und Entwicklungsstand in den jeweiligen Kursen
  • das Meinungsbild der Gruppe

  • Im Hinblick auf die Prüfungen werden ab Gruppe 9 die verbalen Einschätzungen der Kurse durch Zensuren ersetzt.
    Strukturen
    Wir arbeiten nach einem Kurs – und Angebotssystem und jede vierte Woche findet eine Projektwoche statt. Ab der 7. Gruppe finden Praktika statt.
    Die Tagesstruktur
    Uhrzeit Veranstaltung
    8.00-8.30 Besprechung in den Gruppen
    8.30-9.30 Kurse oder Angebote
    9.30-10.00 Frühstückspause
    10.00-11.00 Kurse oder Angebote
    11.00-11.10 Pause
    11.10-12.10 Kurse oder Angebote
    12.10-13.00 Mittagspause
    13.00-14.00 Kurse oder Angebote
    14.00-14.10 Pause
    14.10-15.10 Kurse oder Angebote
    15.10-15.15 Pause
    15.15-16.00 Kurse oder Angebote bzw. Spielzeit/Zeit zur freien Verfügung
    16.00-17.00 Uhr Spielzeit/Zeit zur freien Verfügung

    Aufnahmeverfahren an der Mittelschule Gohlis

    Allgemeine Aufnahmekriterien
    Vorraussetzung für die Aufnahme ist eine schriftliche Bewerbung. Diese muss
  • eine Begründung des Wunsches, an der Mittelschule aufgenommen zu werden, sowie
  • Kopien der letzten Jahresbriefe oder Zeugnisse beinhalten.

  • Danach werden die Eltern zu einem Gespräch eingeladen, nach welchem dann eine Probezeit vereinbart werden kann.> Die Probezeit findet in der Gruppe statt, in die der Schüler/die Schülerin aufgenommen werden möchte.> Die Auswertung der Probezeit erfolgt im Team der Sekundarstufe, in der Gruppe, in der sie stattfand und mit dem Probekind.>
    Kriterien für die Probezeit sind:
  • Sozialkompetenz
  • Motivation und Lernbereitschaft
  • Grundfertigkeiten in den Kulturtechniken( bei älteren Schülern die Fachkompetenz>     der entsprechenden Gruppe)
  • Selbständigkeit und Problemlösefähigkeit

  • Wenn nach der Probezeit positiv entschieden wird, werden die Eltern mit dem Kind/Jugendlichen zu einem weiteren Gespräch eingeladen und das Kind/ der Jugendliche kann in die Sekundarstufe der Freien Schule aufgenommen werden. Die Aufnahme erfolgt in der Regel zum Schuljahresbeginn, bzw. zum Schulhalbjahr.
    Besonderheiten für Quereinsteiger
    Für Quereinsteiger, d.h. Kinder und Jugendliche, die nicht aus der Freien Schule Leipzig kommen ist eine Probezeit von mindestens 14 Tagen erforderlich
    Besonderheiten für die neue 5. Gruppe
    Die Probezeit für die 5. Gruppe sollte gemeinsam in der zukünftigen Gruppe erfolgen, d.h. alle Bewerber und Bewerberinnen werden möglichst zusammengefasst.

    Die Probezeit findet gegen Ende des ersten Schulhalbjahres der 4.Klasse statt.
    Sie umfasst eine gesamte Woche, in der sich die Kinder mit dem hier existierenden Kurs -und Angebotssystem direkt vertraut machen können. Bei Bedarf kann diese Probezeit verlängert werden.

    Die neue Gruppe wird von ihrer zukünftigen Bezugsperson und dem gesamten Team der Mittelschule betreut und beobachtet. Die Auswertung erfolgt ausführlich im gesamten Team und die Teamentscheidung wird den Eltern schriftlich mitgeteilt.

    Für die 5. Gruppe haben wir nur eine begrenzte Aufnahmekapazität. Die Gruppenstärke liegt derzeit bei maximal 14 Kindern. Dabei hat die Gleichverteilung von Jungen und Mädchen in der neuen Gruppe Priorität.

    Die Aufnahme in die 5. Gruppe erfolgt bevorzugt aus der Grundschule Auguste des Schulen für gemeinschaftliches Lernen e.V., wobei die Aufnahmekriterien bestehen bleiben.

    Kinder mit Lernbehinderungen oder Verhaltensauffälligkeiten können in begrenzter Zahl, entsprechend unserer Möglichkeiten ein optimales Lernumfeld zu bieten, aufgenommen werden.


    Der Übergang von der Grundschule zur Mittelschule
    In der 5. Gruppe liegt unser besonderes Augenmerk auf der Bildung und Festigung der Gruppe. Hier müssen Normen und Werte festgelegt und verdeutlicht werden. Die dazu nötigen Regeln müssen in der Gruppe besprochen und ausgehandelt werden. Dabei werden soziale Kompetenzen, u. a. Kritik- und Teamfähigkeit gefördert.

    In der neuen Gruppe ist eine Abgleichung der Wissensstände der Kinder durch Wiederholung, Festigung und Strukturierung dringend erforderlich. Hier werden Arbeitstechniken gefestigt und vervielfältigt, z. B. die Arbeit mit Nachschlagewerken, der erweiterte Umgang mit dem Computer, die Arbeit mit Fachbüchern.

    Die Aufbereitung und Präsentation der eigenen Arbeitsergebnisse vor der Gruppe übt die verbale Kompetenz, die allgemeine Kommunikationsfähigkeit und ist eine Bewährungssituation vor der Gruppe.

    Bevorzugte Arbeitsweisen der 5. und 6. Gruppe sind Projekte, Stationsbetriebe, Werkstattunterricht, Freiarbeit und Partner- sowie Gruppenarbeiten. Die Gruppe wird allmählich zum Fachunterricht geführt.


     
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